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Lange Nacht der Wissenschaften 2018 an der Freien Universität Berlin

FUtureSlam #7 - Heute Wissenschaft von morgen

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften an der FU Berlin findet zum 7. Mal ein fachübergreifender "FUtureSlam" statt - Kurzvorträge mit zukunftsrelevanten Themen an zentralem Ort:

Ort: Habelschwerdter Allee 45 (Rost-/Silberlaube) - Hörsaal 1a
Zeit: 21 - 23 Uhr
Format: 10min Vortrag mit freier Wahl der Präsentationsform
Ziel: Fundierte wie originelle Vermittlung zukunftsbezogener Inhalte, (Hypo-)Thesen und Visionen
Motto: Wissenschaft trifft Zukunft

Vorträge mit Kurzbeschreibung

21:00-23:00 Uhr: FUture Slam 2018 - Wissenschaft trifft Zukunft
Der FUture Slam bietet - ganz nach dem Motto der Freien Universität Zukunft von Anfang an - die Bühne für wissenschaftliche Erkenntnisse, um zu einer vielfältigen und fachbereichsübergreifenden(!) Debatte über plausible und wünschenswerte Zukünfte beizutragen.
21:15-21:30 Uhr: Ironman, rette uns!
Das Silicon Valley propagiert eine Welt, in der alle Gesellschaftsprobleme mit Technologie gelöst würden. Was machen Utopien wie diese mit uns? Eine Technikfolgenabschätzung von soziotechnischen Zukünften am Beispiel von Elon Musk und seinen Visionen von der Elektromobilität bis zur Marsbesiedelung (Johannes Kleske,wbM Zukunftsforschung).
21:30-21:45 Uhr: Akzeleratoren in der Klimapolitik
Nicht nur der Klimawandel weist Akzeleratoren auf, die den Wandel beschleunigen können. Auch die Klimapolitik kennt solche Verstärkungseffekte. Sie sind gut erforscht und mittlerweile im Pariser Abkommen berücksichtigt. Was bedeutet das für die Zukunft? (Prof. Dr. Martin Jänicke, IASS Potsdam)
21:45-22:00 Uhr: Zukunft gestalten - Die Zukunft in Deiner Hand
Julia Golebiowski (wbM Zukunftsforschung)
22:00-22:15 Uhr: Unsichere Patientensicherheit
Unser Gesundheitssystem zielt darauf, Patientensicherheit in den Organisationen zu erhöhen. Dabei braucht es Unsicherheiten, um den Umgang mit unerwarteten Ereignissen zu lernen. Sicherheit macht Krankenhäuser langfristig unsicher - und Unsicherheiten sicher? Problemfälle aus der Praxis können zeigen, wie das funktioniert (Jannis Graber, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie)
22:15-22:30 Uhr: Veränderung beginnt in Dir selbst
Veränderung beginnt in dir selbst! Dieser Grundsatz ist mehr als nur eine Floskel. Dafür gilt es (Un-)Möglichkeitsdiskurse, radikale Innovation, die Theorie des Inneren Teams zusammen zu denken und unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen. Unmöglichkeit ist überall und nirgends. Diese gilt es zu entdecken, um Utopie möglich zu machen (Jonas Drechsel, wbM Zukunftsforschung).
22:30-22:45 Uhr: Erzählung als Umgang mit Unzählbarem
Den Zusammenhang oder Unterschied zwischen er-zählen und zählen heraufzufinden, scheint in Zeiten, in denen man alles berechnet und zählt, nicht unwesentlich zu sein. In der Zukunft scheint aber nichts zählbar. Eine kleine Geschichte der zwei ungleichen Brüder Narration und Storytelling soll verständlich erzählt werden (Norbert Reez, Bundesakademie für Sicherheitspolitik).
22:45-23:00 Uhr: Zukunft der Demokratie
Die liberale Demokratie ist derzeit bedroht und die These der Postdemokratie scheint sich zu bewahrheiten. Doch vielleicht wäre es zutreffender, von Prädemokratie zu sprechen. Denn womöglich wurde das Potenzial der Demokratie nie ganz ausgeschöpft. Somit wäre sie nicht am Ende, sondern vielmehr erst am Anfang.(Tom Wohlfarth, denkzentrum demokratie)
23:00-23:15 Uhr: Solarpunk: Utopien für Mensch und Planet
Die Science Fiction-Bewegung des Solarpunk zeichnet eine optimistische Zukunft, in der die Menschheit lernt, durch nachhaltige Technologien im Einklang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu leben. Versteht man Utopie als Methode, kann naives Fantasieren reale Handlungsmöglichkeiten kreieren. (Katrina Günther, wbM Zukunftsforschung)


Wissenschaftliche Erkenntnisse prägen unser Welt- und Zukunftsbild mit. Wie wir über zukünftige mögliche Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Natur und Technologie (nach- und) vorausdenken, beeinflusst wiederum unser Denken und Handeln im Hier und jetzt. In diesem Spannungsverhältnis bietet der FUture Slam - ganz nach dem Motto der Freien Universität „Zukunft von Anfang an“ – die Bühne für wissenschaftliche Erkenntnisse, um zu einer vielfältigen und fachbereichsübergreifenden(!) Debatte über plausible und wünschenswerte Zukünfte beizutragen.

In dem Slam treten Forscher/innen, Nachwuchswissenschaftler/innen und Studierende aus unterschiedlichsten Fachgebieten in 10-minütigen Beiträgen zu zukunftsrelevanten Themen gegeneinander an. Es gilt sowohl zu informieren als auch zu unterhalten. Dafür sind alle Hilfsmittel erlaubt, von Power-Point-Präsentationen, Requisiten über Performances bis zu Life-Experimenten. Wer sich auf das Siegerpodest slammen kann, entscheidet dann eine aus dem Publikum gewählte Jury.

Mehr Informationen des Instituts Futur zum Salon Futur #14 finden Sie hier.

 
FUtureSlam 2018
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Stand: 25.04.18